Diffamierende Äußerungen

Was ich mich ja immer wieder fragen muss ist folgendes:

Wie kommen Menschen eigentlich darauf, daß diffamierende Äusserungen über andere Menschen oder Gruppen in Ordnung sind, sofern man vorher (vermeintlich) “provoziert” wurde oder einfach nur “frustriert” war? Oder – noch schlimmer – wie kommen sie darauf, die diffamierende Äusserung gar damit entschuldigen zu wollen?!

Sehe nur ich das so, dass man für eine diffamierende Äusserung nur dadurch um Entschuldigung bitten kann, in dem man erklärt, die Aussage war falsch, man sieht das ein und will es nicht wieder tun?

Jede mit “ich wurde provoziert”, “ich war wütend”, “ich war frustriert” eingeleitete Entschuldigung ist irgendwie überhaupt keine, sondern macht das ganze eher noch schlimmer. Es sagt nämlich aus, ich bin ziemlich unberechenbar, pass bloß auf, dass du mich nicht provozierst oder ich gerade frustriert/wütend bin, denn sonst musst du mit allem rechnen! Und es impliziert gleichzeitig: JA es war falsch, aber JA es kann wieder vorkommen.

Es ist klar, dass dies für rassistische bzw. gewaltandrohende Äusserungen um so mehr gilt!

Wie sehr ihr das …? Schreibt einen Kommentar …

Unwahrheitverbreiter ignorieren? Bekämpfen? Lieben!

Menschen, die Unwahrheiten über andere Menschen verbreiten um sich selbst irgendwie interessanter zu fühlen benötigen eure Hilfe. Ächtet sie nicht, sondern reicht ihnen die Hand. Helft ihnen dabei, das Konzept des sozialen Miteinanders zu verstehen, sich selbst zu lieben und sich nicht immer nur im Vergleich zu anderen Menschen zu bewerten und einzuordnen. Gebt die Hoffnung nicht auf, sondern sendet ihnen Liebe, um Hass, Neid und Missgunst zu vertreiben. Je mehr so reagieren, desto eher wird sich eine Veränderung einstellen. Habt Vertrauen.

Wer eine Idee davon bekommen möchte, warum einem immer wieder solche Menschen begegnen, ja, was der Sinn dahinter sein könnte, der möge sich die Geschichte von der “Kleinen Seele, die mit Gott spricht” mal reinziehen. Mir hat die Geschichte von Neale Donald Walsch sehr geholfen, Vorgänge dieser Art in einem anderen Licht zu sehen.

Love & Light

Empörungspolitik widert mich an!

(Vorsicht: Kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.)

Nicht falsch verstehen, es ist total in Ordnung, sich zu empören. Es ist in Ordnung, aus Empörung gute Politik oder gute Positionen herzuleiten. Wer sich jedoch ausschließlich empören möchte über alles und jeden, der möge dies am Stammtisch tun. Dort ist nämlich auch das in Ordnung, aber nicht in der Partei oder Politik.

Empörungspolitiker richten am wenigsten Schaden an als Aktivisten und Schildchen-Hochhalter. Überall, wo was los ist, wo Menschen auf die Straße gehen und Kameras und Aufmerksamkeit gewiss sind, da findet man auch die Empörer. Dort zeigen sie sich, suchen neue Kontakte, neue Mitstreiter und versuchen, sich mit Realpolitikern zu vernetzen.

Solange sie dort keine fundierteren Statements abgeben wollen, sollen oder müssen, ist das noch halbwegs zu ertragen. Mit den Fakten beschäftigen sich die Empörer ohnehin weniger, vor allem dann nicht, wenn dadurch das Empörungspotential flöten geht. Dinge über politische Mechanismen und Prozesse wirklich und rechtssicher zu verändern ist nämlich nicht so ihr Ding. Davon kann man auch nicht so tolle Bilder auf Twitter und Facebook posten, das ist langweilig und irgendwie undurchsichtig für die Empörer.

Wenn der Empörer nicht gerade für oder gegen irgendetwas auf die Straße geht oder sich auf irgendwelchen politischen Veranstaltungen rumdrückt, von denen er das politisch eher weniger mitbekommt, sondern den Schwerpunkt auf Veranstaltung (am besten mit Kameras) versteht, dann repostet er fleissig Empörungsmeldungen auf Twitter und Facebook. Das Ego hat schliesslich immer Hunger und muss ordentlich gefüttert werden. Man hat ja sonst nichts.

Je empörender ein Post, desto besser, wobei es von untergeordneter Wichtigkeit ist, ob die Meldung real ist oder einfach nur zu verlockendes Empörungspotential bietet. Da darf es auch gerne mal die große Weltpolitik sein aus den fernsten Ecken der Erde, Hauptsache es ist schlimm und gut empörbar. Fakten verwirren ohnehin mehr, als dass sie den Empörer interessieren.

Ein schöner Satz zu diesem Thema kommt übrigens von Jan Hemme:

Was mich antreibt ist die aktive Entwicklung und Gestaltung von Alternativen, nicht die bloße Beschreibung von Mängeln oder die Zurschaustellung von Empörung.

Update 09. April 2013: Gerade flattert mit dem Titel “Ich wähle keine Heulsusen” ein passender Artikel von Enno Lenze rein.

Update 19. Juni 2013: In den Tagen von #prism und #neuland gefällt mir auch der wieder häufiger verwendete Begriff von den Berufsempörten sehr gut :D

Update 20. Juni 2013: Der große Traum von Berufsempörten ist es, irgendwann mal für’s Empören bezahlt zu werden, Dagegensein als Beruf also. Sie übersehen dabei jedoch, das die Tätigkeit als hauptberuflicher “Bewegungsarbeiter” vor allem eines ist: Arbeit. Wer hätte das gedacht :D

Emilio Paolini

Zum Umgang miteinander – Die häufigsten Fallen

Der nachstehende äußert genialen Text hat mich über das Internet gefunden. Beim Lesen hatte ich – quasi bei jeder Zeile – sofort andere Menschen aus meinem sozialen Umfeld vor Augen. Hier und da blickte ich auch in einen Spiegel. Ich habe den Text dahingehend angepasst, dass ich die Zeilen durchnumeriert habe. Künftig werde ich Leuten, die zu schlimm nerven, einfach den Link auf diesen Beitrag zusammen mit der entsprechenden Nummer schicken in der Hoffnung auf Besserung :P

Wer also auf diesem Wege auf diese Seite gelangt ist, möge sich bitte die entsprechende Nummer raussuchen und darüber nachdenken. Freue mich auf konstruktive Dialoge …

Öfter als mensch denkt scheitert eine Zusammenarbeit nicht an der gemeinsamen Zielsetzung, sondern daran wie die Beteiligten sich verhalten. Wir sollten folgende negative Verhaltensweisen abstellen, die immer wieder auftauchen:

  1. Die Show abziehen: Zu viel, zu lang und zu laut reden.
  2. Der Problem-Löser: Ständig die Antwort oder die Lösung eines Problems liefern, noch bevor andere die Gelegenheit haben, sich einzubringen.
  3. IN GROSSBUCHSTABEN REDEN: Die eigene Lösung oder Meinung als DAS letzte und abschließende Wort zum Thema einbringen (wird oft verstärkt durch den Ton in der Stimme und die Körperhaltung).
  4. Verteidigungshaltung: Auf jede entgegengesetzte Meinung so antworten, als sei es ein persönlicher Angriff: “Offensichtlich hat keiner verstanden, was ich gesagt habe. Was ich meinte, war…”.
  5. Haarspalterei: Unbedeutende Fehler in den Stellungnahmen anderer herauspicken, Ausnahmen zu jeder Regel feststellen.
  6. Wiederholen: Genau dasselbe wiederholen, was ein/e Frau/Mann gerade vollkommen klar und deutlich gesagt hat.
  7. Aufmerksamkeit suchen: Alle dramatischen Mittel einsetzen, um ins Scheinwerferlicht zu kommen.
  8. Wichtigtun: Durch die Beobachtung von Gruppenprozessen und Formalem die Aufmerksamkeit auf sich lenken und dadurch die Verantwortlichkeit von Einzelnen und von der Gruppe verhindern.
  9. Herabsetzen: “Ich habe das früher auch geglaubt, aber inzwischen…”. “Willst du wirklich behaupten, dass…?”.
  10. Immer kritisieren: An allem und jedem etwas Schlechtes oder Problematisches finden.
  11. Das Gesprächthema verändern: Die Diskussion auf die eigenen Lieblingsthemen lenken, um die eigene Lieblingsmeinung loszuwerden.
  12. Der Pöstchen-Halter: An formalen Machtpositionen festkleben.
  13. Nicht zuhören: Nach den ersten paar Sätzen anderer in Gedanken eine Antwort formulieren, von da an auf nichts mehr achten und in die erste Pause hineinplatzen.
  14. Unversöhnlichkeit u. Dogmatismus: Auch in den kleinsten Punkten auf der eigenen Position beharren.
  15. Gefühle vermeiden: Intellektualisieren, sich in Passivität flüchten oder Witze machen, wenn es an der Zeit wäre, Gefühle zu äußern.
  16. Herablassung und Paternalismus (väterliches Getue): “Na, will denn nicht mal eine von den Frauen was dazu sagen?”
  17. Frauen anmachen: Sexualität einsetzen, um Frauen zu manipulieren.
  18. Aufmerksamkeit und Unterstützung vom eigenen Geschlecht suchen und zugleich mit dem anderen Geschlecht konkurrieren.
  19. Sich überstürzen: Ständig Aufgaben übernehmen, bevor andere die Chance haben, sich freiwillig zu melden.
  20. Der Promovierte: Schlüsselinformationen für sich behalten und zu eigenem Nutzen und Vorteil einsetzen.
  21. Für andere sprechen: “Viele von uns meinen, dass wir dies und jenes tun sollten…”; “Was XY wirklich meinte, war…”.

(teilweise aus: “Sexismus – in politischen Gruppen” Libertäre Tage FFM)

Geklaut bei: http://www.anarchismus.at/anarcha-feminismus/antisexismus/815-zum-umgang-miteinander-die-haeufigsten-fallen

Originaltext: http://anarchosyndikalismus.org/asn05.htm

Ergänzend zu der vorstehenden Liste sollte man auch die (Natur-)Gesetze kennen, anhand derer man erkennen kann, wann jemand eine Diskussion verloren hat (aber bitte nur begrenzt ernst nehmen ^^).

“Nutzer Harry” zu Konsenslisten

Nachfolgendes schreibt “Nutzer Harry” auf einer Mailingliste der PIRATEN Partei eines Berliner Bezirks. Weil ich den Text interessant und anregend fand, poste ich ihn mal auf meinem Blog. Lest selbst. Denkt selbst.

Okay Leute auf der ML,

das ist ein ganz wichtiges Thema, weil es nicht nur die Kommunalpolitik betrifft!

Die Konsenslisten sind sozusagen Schablonen wie abzustimmen ist, bezogen auf die – angeblich – unstrittigen Punkte.

Konsenslisten werden von Gremien erstellt, welche die eigentliche Sitzung der Entscheider bzw. des Entscheidergremiums vorbereiten. Die Einflüsterer oder Vorkäuer der Entscheider sozusagen. Dummerweise haben die Menschen in den Entscheidergremien die Neigung (eine elende menschliche Schwäche!), den Empfehlungen der Vorbereiter nahezu blind zu folgen. :( Die Vorbereiter haben ihnen die (schwere) Verantwortung der Entscheidung ja bereits abgenommen. Das sind so eine Art Autoritäten, die Vorbereiter, und die können so etwas, den einzelnen Antrag etc. wirklich beurteilen, denkt der durchschnittliche Entscheider über den durchschnittlichen Vorbereiter. Es sind halt Ahnungslose unter sich. :o)

Was in der hier besprochenen Konstellation der ÄR in Verbindung mit der BVV ist, gilt genau so für z. B. Antragskommissionen in Verbindung mit ihren Parteitagen und viele andere Konstelationen. Die Delegierten von Parteitagen nicken die Empfehlungen “ihrer” Antragskommission in der Regel einfach nur ab. Die Masse der Delegierten, die von dem jeweiligen Thema i. d. R. ohnehin keine Ahnung haben bzw. das glauben (fehlendes Selbstvertrauen!), als Stimmviehvolk sozusagen. Aber die sind nicht Stimmvieh, im Sinne von dumm, sondern eher hilflos und quasi überfordert und/oder einfach faul. Je mehr auf den Konsenslisten – in allen Zusammenhängen – steht, umso früher kann man übrigens auch nach Hause gehen, raus aus der Sitzung, der Tagung, dem Parteitag, der BVV- oder AGH-Sitzung und so weiter. ;)

Das ist ein ganz zentraler Aspekt, wenn man verstehen will, warum hier in diesem Staat, mit seiner speziellen Variante der repräsentativen Demokratie, so viel so ungut läuft. Die Gefolgschaft der Masse der Delegierten ist mitverantwortlich dafür, so wie die Vorbereiter in den ÄR, AK etc. auch, die ihre (Macht)Stellung sehr oft missbrauchen, dass so viel Dinge einfach durchgewunken werden.

Natürlich können die Entscheider (z. B. Delegiert auf einem Parteitag) einzelne oder alle Anträge von der Konsensliste holen. Es reicht auch immer, wenn nur ein einziger der versammelten Delegierten das will! Aber oft haben die Leute das schlicht nicht drauf. Versteht ihr? Es geht um Psychologie dabei – und die ist, wie so oft in der Politik, entscheidend.

Und die Vorbereiter (wiederum) denken, auch weil es ihnen permanent von den Vorsitzenden u. a. suggeriert wird, dass sie möglichst viel auf die Konsenslisten schaufeln müssen, weil die Entscheider das ja (angeblich) so wollen. So ein Quatsch. So ein Irrsinn. Hier wird die Demokratie ausgehebelt, und (fast) alle machen (fast) immer mit. Aber hallo…! …

…Es ist zum verzweifeln, wenn man es erst einmal durchschaut hat, aber zugleich auch einfach nur noch zum lachen, weil es so komplett hohl und im selben Moment typisch menschlich ist.

Schönen 1. Mai wünscht

~ Harry

Die Geschichte vom Hemd

Hmm … ich muss hier doch mal etwas los werden, was mir kürzlich passiert ist.

Irgendwie suchte ich gerade eine Reinigung meines Vertrauens von der ich künftig meine Hemden und ausgewählte Elemente meiner Kleidung reinigen lassen wollte. Bequem wie ich nun mal bin fiel meine Wahl auf eine Reinigung, die man besonders bequem und ohne Parkplatz-Not erreichen könnte.

Eine kleine Reinigung – oder eher Annahmestelle – fand sich auf dem Gelände des ehemaligen Britannia Centre Spandau in der Wilhelmstraße 21-25 (da wo früher Media Markt war und nun nur noch Kaisers, ist Aldi noch dort?). Man kann direkt vor dem Geschäft parken, so hatte ich mir das auch vorgestellt :-D

So habe ich also eines meiner Hemden in der Reinigung abgegeben, den geforderten Betrag gezahlt und bin nach einer Woche oder so wieder hin, um das Hemd abzuholen.

Es kam, wie es kommen musste wenn ich daraus einen Beitrag mache: Direkt als die Dame mir das Hemd übergab stellt ich fest, das ich nun durchgucken konnte, es war ein Loch hinten in Höhe des Schulterblatts.

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Mal eine Frage an euch Hemden-Träger da draussen: Hattet ihr schon jemals in eurem Leben ein Loch an dieser Stelle? Die Dame, die mir das Hemd herausgeben wollte konnte zwar nur wenig Deutsch, aber die Tatsache, dass das Loch nicht in ihrer Reinigung entstanden sein könnte kam wie aus der Pistole geschossen über ihre Lippen. Naja, vielleicht schauen die Assessment-Center für Reinigungspersonal genau auf diese Fähigkeiten.

Ich habe das Hemd jedenfalls nicht abgenommen – ich hätte gerne eines ohne Loch gehabt, wie bei der Abgabe. Wir einigten uns darauf, das mich die Chefin anrufen würde, um das zu klären.

Der ersehnte Anruf kam dann auch einige Tage später, mir wurde lapidar mitgeteilt, dass der Mitarbeiter der mir das Hemd abgenommen hat das Loch kurz nach der Abgabe entdeckte. Na so ein Schelm :-D

Man fragt sich nun natürlich, warum eine Reinigung ein Hemd mit einem Loch noch reinigt, oder? Andererseits, ich hatte zwar für die Reinigung bezahlt, nicht aber für’s Mitdenken. Mein Fehler?

Tja, was mache ich nun mit einem kaputten Hemd und dem Gefühl, irgendwie beschissen worden zu sein? Ich meine OK, das Hemd war nun nicht gerade ein Erbstück von einem nahen Anverwandten und es ist ja auch nicht so, das ich nun nackt rumlaufen müsste oder überhaupt am Hungertuch nagen würde, aber irgendwie ist es schon blöd, wenn man geschädigt wird und das Gefühl hat, es ist dem Dienstleister völlig egal.

Bei Abholung des Hemdes wollte ich mir noch mal die genaue Inhaberschaft des Geschäftes notieren, konnte aber am Laden selbst nichts finden, ist das zulässig? Auf Nachfrage händigte man mir unwillig einen Notizzettel mit einem Stempelaufdruck aus. Auch dort kein Name und keine rechtsverbindliche Firmierung, der Mitarbeiter strich aber noch die gestempelte Telefonnummer durch und schrieb von Hand einen Namen drauf. Ist das nun seiner? Oder der Name der Chefin? Oder des Inhabers? Na, ich werde das schon noch herausbekommen. Hier mal der Zettel:

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Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie ich den Inhaber des Geschäftes herausbekomme, ohne jetzt gleich den Mitarbeitern massiv auf den Pelz rücken zu müssen? Ich bin für alle Hinweise sehr dankbar.

Hmm, wenn ich mir das nächste Bild so anschaue … das Loch ist irgendwie genau da, wo die Reinigungen immer dieses Schildchen antackern. Bei meinem Hemd war hier komischerweise eine Sicherheitsnadel, das ist doch bestimmt nicht Standard, oder? Seltsam, seltsam, …

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Ich glaube ich werde das mal zum Anlass nehmen um einen kleinen Vortrag für die nächste AG Wirtschaft vorzubereiten. Schlagworte wie Kundenzufriedenheit und Qualitätsmanagement sollten sich inzwischen auch im Einzelhandel herumgesprochen haben. Ein Neukunde kostet immerhin dreimal so viel wie ein zurückgewonnener bzw. gehaltener Kunde, und Profit generieren viele Unternehmen nur mit Stammkunden.

Eine Kernvoraussetzung zur Verlängerung einer bestehenden Kundenbeziehung, der so genannten “Kundenlebensdauer”, ist und bleibt die Kundenzufriedenheit. Diese wird u.a. aufgebaut (oder verloren) durch die Einhaltung der Produktversprechen aus den Prospekten und dem Verkaufsgespräch, der Qualität des Produktes oder der Dienstleistung sowie der schnellen Problemlösung.

Quelle: mittelstandswiki.de

Na dann, Verbesserungspotential in der Wilhelmstadt wurde entdeckt :-)

Tattoo Fragen

Warum glauben eigentlich Menschen, die weder Model-Optik noch Model-Figur haben, dass sie durch ein Tattoo an deutlich sichtbarer Stelle ihre Attraktivität steigern können?

Und warum haben meist genau diese Menschen so technisch minderwertige Tattoos? Hilft ein minderwertiges Tattoo, Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden? Oder ist es einfach nur billiger?

Fragen über Fragen. Entspringt das alles meiner selektiven Wahrnehmung oder ist da wirklich was dran? Was meint ihr?

Au weia, komme gerade vom Lidl, dort habe ich ein Mädel gesehen, das ein fotorealistisches Tattoo von seinem Lover auf der Schulter hatte!

Es hatte einen Typen dabei, der *keine* Ähnlichkeit mit dem Tattoo hatte. Das auf der Schulter wird dann wohl der Ex gewesen sein, sicher lustig für den Neuen :-D

Update 09.04.2014: “Tattoos finde ich fürchterlich! Es ist, als ob man sein ganzes Leben in einem Pucci-Kleid verbringt.” – Kar Lagerfeld

 

Fritz wieder am Start

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Cool! Die Spandauer Event-Location “Fr!tz” geht wieder an den Start. Nach einer Probeveranstaltung am 18./19.02.2011 hat sich der Betreiber Frank Platzk von der FCES Catering & Eventservice GmbH nun offensichtlich entschlossen, das Fr!tz im bisher leerstehenden Spandauer Ratskeller dauerhaft wieder zu betreiben.

Das Fr!tz war zwar nie das Nonplusultra des Nachtlebens am Wochenende, aber als Spandauer ist man ja dahingehend auch nicht verwöhnt :-/

Wer Langeweile hat kann ja am 28.03.2011 der gemeinsamen Pressekonferenz von Baustadtrat Carsten Röding und dem Betreiber Frank Platzk im Ratskeller (Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin Spandau) beiwohnen. Dort wird dann der Vertrag unterzeichnet und das neue Konzept für das Fr!tz vorgestellt.

Hoffentlich treten die Gründe für die Schliessung am alten Standort nicht wieder auf …

Förderprogramm PEB / Sanierungsgebiet Wilhelmstadt

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Am 23.03.2011 fand eine Informationsveranstaltung zum Förderprogramm “Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung” im Rathaus Spandau statt. Klaus-Dieter Fuhrmann (Mitarbeiter der Geschäftsstelle des BBWA Spandau) und Heide Dendl, Ansprechpartnerin für das BBWA Spandau bei der comovis GbR, beantworteten Fragen zum Programm, zum bevorstehenden Ideenwettbewerb und zur Antragstellung.

Beim Förderprogramm PEB geht es vor allem darum, Beschäftigungspotenziale und neue Beschäftigungsfelder zu erschließen sowie Modellprojekte zu erproben, um so die berufliche wie soziale Integration benachteiligter Personengruppen zu verbessern.

Spandau kann für die gesamte Strukturfondsförderperiode 2007 – 2013 über eine Million Euro verfügen. Die Höhe der ESF-Mitfinanzierung beträgt maximal 50% der Projektkosten und ist auf 250.000 Euro pro Projekt für einen maximalen Zeitraum von drei Jahren begrenzt.

Aufgrund der aktuellen Sachlage bietet sich eine Kopplung von PEB mit den Massnahmen zum Sanierungsgebiet Wilhelmstadt und dem kommenden Geschäftsstraßenmanagement an.

Wir werden dieses Thema im Rahmen der sich gerade konstituierenden AG Wirtschaft des Vereins Meine Wilhelmstadt e.V. weiter verfolgen.

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