Produktivität

moreganize: Praktischer Online-Organizer für „zwischendurch“

[Trigami-Review]

Über Trigami bin ich auf einen pfiffigen Online-Service aufmerksam geworden: Moreganize.

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Moreganize – ursprünglich von Studenten an der Universität Zürich entwickelt – bietet einige nützliche Online-Tools, welche man sofort und ohne Registrierung nutzen kann:

  • Termin-Organizer: Man kann im Dialog mit beliebigen Teilnehmern online ein passendes Datum für einen gemeinsamen Termin finden. Über alle Termin-Vorschläge kann abgestimmt und diskutiert werden. Der Treffpunkt kann via Google Maps angezeigt werden.
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  • Koordinations-Tool: Ich wusste nicht, wie man das besser benennen sollte. Hiermit ist es möglich, unterschiedliche Auswahl-Möglichkeiten zwischen mehreren Teilnehmern abzustimmen. Als Beispiel könnte man zum Beispiel zwischen den Teilnehmern abstimmen, welchen Film man zu einem geplanten Video-Abend anschauen möchte.
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  • Klassisches Voting-Tool: Das kennt man aus diversen Foren, man kann eine anonyme Umfrage durchführen und beliebige Teilnehmer um ihre Stimme bitten. Gut umgesetzt ist die Möglichkeit, mehr als nur eine „Ebene“ zu haben. Die Umfrage-Ergebnisse werden dann grafisch angezeigt.
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  • Gemeinsame Aufgabenliste: Sehr cool ist die gemeinsame ToDo Liste. Neben der einfachen gemeinsamen Erfassung von Aufgaben wird auch die Verteilung an die einzelnen Teilnehmer und die Abarbeitung der Punkte bequem verwaltet. Aufgaben können zugewiesen, priorisiert, kommentiert und an einen Termin gebunden werden. Sehr durchdacht ist auch die Möglichkeit, die komplette Liste sowohl zu PDF als auch zu Excel konvertieren zu können.
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Alles in allem und vor allem „jedes für sich“ sind die gebotenen Tools nicht wirklich weltbewegend. So im Paket aber kann das System für bestimmte Anwender sehr nützlich sein. Die Tools sind übersichtlich und liebevoll umgesetzt und die Benutzung ist intuitiv und „flüssig“. Die Teilnehmer werden über alle wichtigen Vorkommnisse per eMail auf dem Laufenden gehalten.

Interessant für viele Anwender dürfte die Nutzung ohne Registrierung sein. So kann man mal eben schnell eine Umfrage starten oder eine gemeinsame Aufgabenliste im Team erstellen. Ich bin gespannt, mit welchen Social Web Projekten moreganize künftig verbandelt wird. Entweder von den Betreibern, oder von der Crowd. Ich werde moreganize jedenfalls in nächster Zeit verstärkt einsetzen und weiter damit experimentieren.

Von hier aus viele Grüße an das Entwicklerteam in der Schweiz, man darf gespannt sein, was hier in nächster Zeit noch so kommt.

[Trigami-Review]

Über Trigami bin ich auf einen pfiffigen Online-Service aufmerksam geworden: Moreganize.

200904292125.jpg

Moreganize – ursprünglich von Studenten an der Universität Zürich entwickelt – bietet einige nützliche Online-Tools, welche man sofort und ohne Registrierung nutzen kann:

  • Termin-Organizer: Man kann im Dialog mit beliebigen Teilnehmern online ein passendes Datum für einen gemeinsamen Termin finden. Über alle Termin-Vorschläge kann abgestimmt und diskutiert werden. Der Treffpunkt kann via Google Maps angezeigt werden.
    200904292047.jpg  

  • Koordinations-Tool: Ich wusste nicht, wie man das besser benennen sollte. Hiermit ist es möglich, unterschiedliche Auswahl-Möglichkeiten zwischen mehreren Teilnehmern abzustimmen. Als Beispiel könnte man zum Beispiel zwischen den Teilnehmern abstimmen, welchen Film man zu einem geplanten Video-Abend anschauen möchte.
    200904292056.jpg  

  • Klassisches Voting-Tool: Das kennt man aus diversen Foren, man kann eine anonyme Umfrage durchführen und beliebige Teilnehmer um ihre Stimme bitten. Gut umgesetzt ist die Möglichkeit, mehr als nur eine „Ebene“ zu haben. Die Umfrage-Ergebnisse werden dann grafisch angezeigt.
    200904292059.jpg  

  • Gemeinsame Aufgabenliste: Sehr cool ist die gemeinsame ToDo Liste. Neben der einfachen gemeinsamen Erfassung von Aufgaben wird auch die Verteilung an die einzelnen Teilnehmer und die Abarbeitung der Punkte bequem verwaltet. Aufgaben können zugewiesen, priorisiert, kommentiert und an einen Termin gebunden werden. Sehr durchdacht ist auch die Möglichkeit, die komplette Liste sowohl zu PDF als auch zu Excel konvertieren zu können.
    200904292111.jpg  
Alles in allem und vor allem „jedes für sich“ sind die gebotenen Tools nicht wirklich weltbewegend. So im Paket aber kann das System für bestimmte Anwender sehr nützlich sein. Die Tools sind übersichtlich und liebevoll umgesetzt und die Benutzung ist intuitiv und „flüssig“. Die Teilnehmer werden über alle wichtigen Vorkommnisse per eMail auf dem Laufenden gehalten.

Interessant für viele Anwender dürfte die Nutzung ohne Registrierung sein. So kann man mal eben schnell eine Umfrage starten oder eine gemeinsame Aufgabenliste im Team erstellen. Ich bin gespannt, mit welchen Social Web Projekten moreganize künftig verbandelt wird. Entweder von den Betreibern, oder von der Crowd. Ich werde moreganize jedenfalls in nächster Zeit verstärkt einsetzen und weiter damit experimentieren.

Von hier aus viele Grüße an das Entwicklerteam in der Schweiz, man darf gespannt sein, was hier in nächster Zeit noch so kommt.

Photoshop für Arme?Photoshop for the poor?

Nur ganz kurz – weil ich so fasziniert davon bin. Die Leute von der finnischen „Snap Group Ltd.“ haben eine Online-Applikation gebaut, welche man im Browser zur Bildverarbeitung verwenden kann. Das muss man wirklich gesehen haben. Man meint, man würde im Photoshop arbeiten. Dabei ist die Ladezeit extrem kurz. Ich bin schwer beeindruckt, Hut ab nach Finnland.

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[19. Mai 2009 7:57 Uhr] Nachtrag: Eine weitere ähnliche Online-Applikation – diesmal aus Schweden – ist pixlr.

Just a short post- because I’m so fascinated about it. The people of the finnish “Snap Group Ltd.” have produced an Online-Application, which can be used in the Browser for image processing. Thats unbelievable. It’s as if you work with Photoshop just much faster. I’m very impressed. Thumb up to Finnland.

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GTD mit Mac Boardmitteln

Dennis Best hat auf seinem Blog einen interessanten Beitrag veröffentlich, in dem er beschreibt, wie man GTD auf dem Mac mit Boardmitteln implementieren kann.

Hierbei zahlt es sich aus, das die mitgelieferten Applikationen wie Mail und iCal ohne Sync auf die gleichen Daten zugreifen können. Wer die ganzen GTD-Apps auf dem Mac also satt hat, sollte sich den Beitrag mal anschauen und künftig das nutzen, was er ohnehin schon lange auf seinem Mac hat.

Tagging auf dem Mac

Ich habe mich in den letzten Tagen mal wieder verstärkt mit Tagging (Strukturierung von Daten durch Schlüsselworte) beschäftigt, um meine tägliche Arbeit aber auch meine Projekte und meine Dateisystem-Ablage zu optimieren.

Eine sehr gute und vollständige Abhandlung zum Thema „Tagging anstatt Ablage im Dateisystem“ kommt von Gernot Starke. Das PDF „Ordnung 2.0 – Hilfen für den Info-Dschungel“ umreist die bisherige Strukturierung von Inhalten auf lokalen Dateisystemen und vergleicht diese mit den aktuellen Möglichkeiten des Taggings. Der Beitrag ist etwas Mac lastig, aber das liegt in der Natur der Sache.

Wer sich auch für das Tagging seiner ein- und ausgehenden Mails interessiert kommt natürlich um die Apple Mail Erweiterung MailTags nicht herum. André Aulich hat in einem Beitrag auf seinem Blog erklärt warum und wie man MailTags einsetzt.

GTD Applikation THINGS sperrt User aus

Die neueste Version von THINGS (Version 0.9.1.1 (319)) ist aktuell nicht lauffähig. Wer diese Version also runter geladen und installiert hat, kommt nun nicht mehr an seine Daten ran.

Laut Entwickler ist dies auf ein fehlerhaft gesetztes Ablaufdatum zurückzuführen. Besonders darunter leiden müssen die Leute, deren Zeitzone als erste auf den 16. Mai umgeschaltet hat, als z.B. Nutzer aus Neuseeland.

Viele Nutzer haben sich im Forum darüber beschwert, aber sie mussten warten, bis die Entwickler in Deutschland aufgestanden sind. Dies ist vor ca. 20 Minuten der Fall gewesen, die Entwickler haben eine Korrektur „innerhalb einer Stunde“ angekündigt.

Als Workaround kann man übrigens sein Systemdatum um einen Tag zurückstellen, THINGS starten und dann das aktuelle Datum wieder herstellen.

THINGS WebSite

Überall Zeitdiebe

Manchmal bin ich wirklich davon genervt, was sich die Leute um uns herum so erlauben. Warum glaubt so ziemlich jeder, er hat ein Recht auf unsere Zeit? Warum denkt scheinbar keiner nach, bevor er einem anderen die Zeit stiehlt?

Wahrscheinlich, weil es durch Internet und moderne Medien so extrem einfach geworden ist, eine Mail, eine SMS oder eine Sofortnachricht im Chat zu schicken.

Aber gibt uns die Einfachheit der Kommunikation wirklich mehr Rechte? Sollten nicht Höflichkeit, Umsicht und Respekt weiterhin gelten? Brauchen wir wirklich innerhalb von Minuten (Sekunden?) eine Antwort?

Leute, reisst euch endlich am Riemen, auch wenn’s weh tut!

Fangt endlich an nachzudenken, bevor ihr kommuniziert.

  • Verwende ich wirklich das richtige Medium (SMS, Chat, Mail, Telefon), oder gibt es eine weniger aufdringliche/störende/nervende/penetrante Möglichkeit der Kommunikation meines Problems?
  • Was macht mein Kommunikationspartner gerade? Muss ich ihn jetzt wirklich im Urlaub/Mittagspause/Meeting/Feierabend stören?
  • Kann ich auch jemand anderen ansprechen, oder muss es gleich immer die „höchste Instanz“ sein, egal wie klein mein Problem auch sein mag?
  • Störe ich vielleicht auch gleich noch andere Personen (Meeting, Gruppenchat, Mailverteiler) anstatt die Zielperson alleine anzusprechen?
  • Kann man evtl. auch mal selbst nachdenken (Ja, das geht) oder googeln?

Ich weiss, das hört sich alles sehr profan und arrogant an, aber achtet doch selbst mal ein bisschen mehr darauf in eurem Umfeld. Ihr werdet sicher auch Beispiele finden.


Merlin Man hat in dieser Richtung auch einiges zu sagen, schaut doch mal in das Video rein:

Warum ich mit dem Fahrrad-Ergometer trainiere

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Seit über einem halben Jahr trainiere ich nun (fast) täglich mit dem Ergometer. Das klappte eigentlich von Anfang an erstaunlich gut. Gut in dem Sinne, das ich es regelmäßig mache und bis jetzt auch durchhalte.

Die Fortschritte sind prima messbar, da ein Ergometer alle Eckdaten sehr genau anzeigt. Auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich sehr gut justieren, sodass man nach eigenem Bedarf und Anspruch steigern kann.

Die grundsätzlichen Vorteile vom Ergometer-Training zuhause liegen ja auf der Hand.

  • Man ist zeit- und wetterunabhängig.
  • Man muss sich nicht vorbereiten oder irgendwo hinfahren.
  • Man kann dabei prima fernsehen oder Videos/Podcasts schauen.

Ergometer sind gut geeignet für Herz-Kreislauf und Konditionstraining. Der gleichmässige Bewegungsablauf belastet kaum die Gelenke, im Gegensatz z.B. zum Laufen auf der Strasse. Gerade die ungestörte Gleichförmigkeit des Trainings ohne störende Einflüsse (Ampeln Hindernisse, etc.) macht das Ergometer-Training so effektiv.

Ich habe mein Pensum inzwischen auf 40 Minuten je Session eingependelt. Eine Zeit lang bin ich eine Stunde oder länger gefahren. Das war an sich auch kein Problem (man kann ja den Widerstand entsprechend anpassen), aber hat mir dann doch täglich etwas zu viel Zeit beansprucht.

Bei 40 Minuten habe ich das „richtig Gefühl“ von Trainings-Effekt zu aufgewendeter Zeit. Die Steigerung des Widerstandes habe ich jeweils wie folgt eingeleitet.

Ich habe bei jeder Session am Ende den Widerstand auf die neue Zielstufe erhöht. Also zunächst ab der 35. Minute ein paar Tage, dann ab der 30. Minute ein paar Tage und so weiter. Hierbei habe ich mich jedoch nie wirklich gequält, es sollte ja auch noch Spass machen.

Der Unterschied zwischen Fahrrad-Ergometer und „Fahrrad-Heimtrainer“ ist übrigens der, das ein Ergometer genau die erbrachte Leistung anzeigen muss, während ein Heimtrainer auch ohne Anzeige auskommen darf. Und weil bei uns fast alles genormt ist, kann man der Leistungsanzeige der Ergometer sogar vertrauen, wenn das Gerät sich an die entsprechende Norm (EN 957-1/5) hält.

Ich weiss nicht, ob das alles irgendjemanden interessiert, aber das schöne am eigenen Blog ist ja, das man veröffentlichen kann, wonach einem der Sinn steht :-)