urban thinking
Apr 10
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Seit über einem halben Jahr trainiere ich nun (fast) täglich mit dem Ergometer. Das klappte eigentlich von Anfang an erstaunlich gut. Gut in dem Sinne, das ich es regelmäßig mache und bis jetzt auch durchhalte.

Die Fortschritte sind prima messbar, da ein Ergometer alle Eckdaten sehr genau anzeigt. Auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich sehr gut justieren, sodass man nach eigenem Bedarf und Anspruch steigern kann.

Die grundsätzlichen Vorteile vom Ergometer-Training zuhause liegen ja auf der Hand.

  • Man ist zeit- und wetterunabhängig.
  • Man muss sich nicht vorbereiten oder irgendwo hinfahren.
  • Man kann dabei prima fernsehen oder Videos/Podcasts schauen.

Ergometer sind gut geeignet für Herz-Kreislauf und Konditionstraining. Der gleichmässige Bewegungsablauf belastet kaum die Gelenke, im Gegensatz z.B. zum Laufen auf der Strasse. Gerade die ungestörte Gleichförmigkeit des Trainings ohne störende Einflüsse (Ampeln Hindernisse, etc.) macht das Ergometer-Training so effektiv.

Ich habe mein Pensum inzwischen auf 40 Minuten je Session eingependelt. Eine Zeit lang bin ich eine Stunde oder länger gefahren. Das war an sich auch kein Problem (man kann ja den Widerstand entsprechend anpassen), aber hat mir dann doch täglich etwas zu viel Zeit beansprucht.

Bei 40 Minuten habe ich das “richtig Gefühl” von Trainings-Effekt zu aufgewendeter Zeit. Die Steigerung des Widerstandes habe ich jeweils wie folgt eingeleitet.

Ich habe bei jeder Session am Ende den Widerstand auf die neue Zielstufe erhöht. Also zunächst ab der 35. Minute ein paar Tage, dann ab der 30. Minute ein paar Tage und so weiter. Hierbei habe ich mich jedoch nie wirklich gequält, es sollte ja auch noch Spass machen.

Der Unterschied zwischen Fahrrad-Ergometer und “Fahrrad-Heimtrainer” ist übrigens der, das ein Ergometer genau die erbrachte Leistung anzeigen muss, während ein Heimtrainer auch ohne Anzeige auskommen darf. Und weil bei uns fast alles genormt ist, kann man der Leistungsanzeige der Ergometer sogar vertrauen, wenn das Gerät sich an die entsprechende Norm (EN 957-1/5) hält.

Ich weiss nicht, ob das alles irgendjemanden interessiert, aber das schöne am eigenen Blog ist ja, das man veröffentlichen kann, wonach einem der Sinn steht :-)

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Eine Antwort zu “Warum ich mit dem Fahrrad-Ergometer trainiere”

  1. rudi sagt:

    Ich möchte dir für den feinen Bericht danken.
    Ich fahre sehr gerne Rad (Mountain-Bike und Rennrad) und mir hat die prägnante Information über deine Erfahrungen sehr gut gefallen.
    Herbst und Winter begebe ich mich auf den Ergometer und fahre meist 40 – 50 Min.
    Die Einleitung auf eine höhere Leistungsstufe – wie von dir beschrieben – kannte ich nicht, gefällt mir aber vom Gedanken her sehr gut.
    Ich fahre übrigens stark nach Gefühl. Die ersten 30 Min bei stark unterschiedlichen Watt (140 – 240), die restlichen 10 bis 20 Minuten bei ca. 200 – 220 Watt.
    Früher bin ich auch öfters länger gefahren, das hat mir aber auch zuviel Zeit beansprucht und mit durchschnittlich 45 Min. fühle ich mich optimal belastet. Mir persönlich ist es wichtig, täglich oder fast täglich zu fahren.
    Gewicht nehme ich leider nicht ab, dafür habe ich aber Fitness pur. Und das zählt für mich enorm.
    Viel Spaß noch bei deinen weiteren Trainings.
    Rudi

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 10. April 2008 um 22:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Fun, Lifestyle, Produktivität, Work-Life-Balance abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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